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Kunstraum Grevy!

 Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
15 Mär

Die Gelüste des Herzens  an den Dingen II

Von Grevy Kunstraum Grevy! With 0 Kommentare
  • Objekte, Skulpturen und Installationen von Ellen Muck

"Immer erwachen die Gelüste des Herzens an den Dingen" schreibt der japanische  Laienmönch Yoshida Kenko

Der Satz zielt ins Zentrum der Skulpturen, Objekte und Installationen von Ellen Muck:

Am Anfang ihrer Arbeit steht das Finden mehr oder weniger alltäglicher Gegenstände, bei denen die Dinge selbst dazu auffordern scheinen, sich ihnen in einer Weise zuzuwenden ,dass ihre Funktionen im Alltag, ihr Gebrauchswert und darüber hinaus auch zuweilen ihre vermeintliche Belanglosigkeit vergessen werden.



Ausgangspunkt bei allen Arbeiten ist die ästhetischen Interessen folgende Konzentration auf etwas, -das, aus seinem ursprünglichem Verwendungszusammenhang herausgegriffen- nun eine ganz eigene Bedeutsamkeit entwickelt.

........

Die visuelle Kraft,der inszenatorische Reiz der Objekte und Installationen behauptet sich gegen die Banalität einzelnder Zuschreibungen."

Lioba Waleczek

 

Laufzeit von 5. bis 18. April 2019

Öffnungszeiten: Dienstags bis Freitags 11-18 Uhr (*Änderungen möglich*)

Künstlerin anwesend

Fr. 5. April 18-21 Uhr

Sa. 6. April 12-18 Uhr

So. 7. April 12-18 Uhr

Fr. 12. April 18-21 Uhr

Finissage am 18. April von 18-21 Uhr

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 Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
15 Mär

abwesend

Von Grevy Kunstraum Grevy!, geplante Ausstellung With 0 Kommentare
  • Photoszene 2019

Im Rahmen der Photoszene 2019 zeigen sechs Künstler der Kunstplattform Grevy ihre Arbeiten im gleichnamigen Kunstraum in der Kölner Südstadt.

Der Titel der Ausstellung ist „abwesend“. Es stellt sich die Frage, um die Präsentation welcher Abwesenheiten es sich jeweils handelt: Von Körperlichkeit? Von Gewohnheiten? Von Zuständen? Von Gefühlen? Von Eindeutigkeit?

Erkennbar wird eine Ahnung von gewesener oder möglicher Präsenz.

Die Ausstellung eröffnet am 4. Mai und läuft bis zum 12. Mai 2019.

Öffnungszeiten

Samstag 4. Mai 18-21 Uhr

Mittwoch 8. Mai 15-20 Uhr

Donnerstag 9. Mai 15-20 Uhr

Freitag 10. Mai 15-21 Uhr

Samstag 11. Mai 11-19 Uhr

Sonntag 12. Mai 11-19 Uhr

und nach Vereinbarung. - Kontakt: Arnd Schäfer, schaefer@grevy.org, 0172/73 20 515.

Steffen Schmoll

Menschenleere Bahnhöfe, menschenleere Bahnen. Ein ungewohntes Bild in unserer bewegten Zeit. Menschen sind immer unterwegs, irgendwo zwischen den Welten, auf dem Weg zur Arbeit, nach Hause, zur Schule, zu Freizeitaktivitäten, in den Urlaub. Körperlich und mental. Die Seele kommt kaum nach. Wenn er an einem Ort ist, ist er es an einem anderen nicht. Insbesondere in den Städten sind die Transportmittel und -wege oft überfüllt. Diese Orte dann in Stille zu erleben regt zum Nachdenken an.

Katja Kempe

Katja Kempe zeigt schwarz weiss Fotos in extremer Vergrößerung.

Die Aufnahmen sind von ca. 1970. Der zufällige Schnappschuss erweist sich als das einzige Bild der tatsächlichen Eltern der Künstlerin. Die Momentaufnahme des Nachttisches der Mutter als eine intime Erinnerung an die schon im jugendlichen Alter verlorene Mutter. Alle Bilder sind auf eine unerwartete Weise intim.

Katja Kempe lässt die private Geschichte auf einmal sehr aktuell und im Vordergrund erscheinen.

Norbert Goerzt

Die Fotos von Norbert Goertz entstanden zwischen 2015-2018 in der Kölner Innenstadt, die sich zur Karnevalszeit jedes Mal verwandelt. Die Motive des Künstlers sind nun aber nicht die Feiernden in den Straßen der Domstadt, sondern die mit OSB-Platten verbarrikadierten Geschäfte und Cafés der Einkaufsstraßen. Wie vor einem Sturm schützen so die Eigentümer ihren Besitz. Die Fotos zeigen die skurrile Situation einer menschleeren Stadt im Ausnahmezustand.

In der Stadt, Einkaufsstraße, Geisterstadt, unbelebt, verbarrikadiert, OSB Platten, Schutz, Abwesende Läden, Karneval

susebee

susebee´s Arbeiten zum Thema ´abwesend` zeigen anhand von schwarz\weiß-Porträts, zu Bildpaaren zusammengefügt, den Zustand innerer Abwesenheit\

verloren in Gedanken und auch die Ahnung von Verlorenheit im Sinne von Unverbundenheit..

Eine eigenartige Verbindung entsteht zwischen den Porträts, ein spür- und wahrnehmbarer `leerer Raum`aus Fehlendem und Ersehntem..

Trash/Treasure

Schon immer habe ich an Themen oder Projekten gearbeitet. Das ist meine Art Dinge in ihrer Komplexität zu sehen. Es war mir auch immer unwichtig in welchem künstlerischen Medium ich meine Ideen nach innen oder nach außen transportiert habe, Photographie, Malerei, Installation etc… 

So auch bei dieser Serie, die sich irgendwo zwischen real, traumartig, reduziert oder malerisch einsiedelt, zumindest für mich. Wer kann schon sagen, was lebt und was nicht, wenn man Schaufenster Puppen sieht? Natürlich ist es leichter zu sagen, wenn die Schaufenster Puppen in den Schaufenstern stehen und das tun, was sie sollen: das Leben nachahmen. Doch was ist, wenn sie diese erwarteten Stelle verlassen, nämlich die Schaufenster, und wo anderes sich positionieren. Wann wird es unentscheidbar, ob Leben drin ist oder nicht.

Die Serie ‚they live‘ beschäftigt sich mit der Frage von Präsenz oder Absenz der Lebendigkeit. Ein bisschen ‚Pygmalionisch‘, vielleicht. Vielleicht liegt es an jedem von uns für sich zu entscheiden, was oder wer lebendig ist oder auch lebendig werden kann.

Trash/Treasure

Gesa Kieselmann-Fricke

ABWESENHEIT

Abwesenheit der Materie. Frei als reine Idee. 

Abwesenheit von Farbe und Form und doch zu greifen für einen flüchtigen Moment.

Als Ur-Sache die Bewegung, fügt sich das Nicht-Trennbare zusammen.

Die Kommunikation an sich ist widerspruchsfrei. 

 

 

 

 

 

 

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 Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
13 Feb

ROOM74

Von Grevy Grevy-Ausstellung, Kunstraum Grevy! With 0 Kommentare
  • Collagen und Photographie von Norbert Goertz

Verwinkelte Farbflächen. Verschachtelte Raumsituationen, in denen man die Orientierung verliert. Norbert Goertz schafft Räume aus fotografischen Vorlagen, Raumausschnitte, die zu neuen Räumen zusammengesetzt werden. Neue Raumsituationen aus Bildern von anderen Räumen. Im Zusammenspiel verlieren die einzelnen Fotos, die mit Siebdruck oder Digital zusammenmontiert sind, ihre konkreten Inhalte.

Die Ausstellung läuft vom 15. Bis zum 29. März im Kunstraum Grevy. 

Öffnungszeiten
Dienstags bis Freitags 11-18 Uhr*
Künstler anwesend
Fr. 15. März. 18-21 Uhr
Sa. 16. März 12-18 Uhr
So. 17. März 12-18 Uhr
Do. 21. März 18-21 Uhr
Finissage am29. März von 18-21 Uhr

 

*Änderungenmöglich
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 Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
01 Feb

Art d‘ Olive / Fünf Elemente

Von Grevy Grevy-Ausstellung, Kunstraum Grevy! With 0 Kommentare
  • Doppelausstellung von Eckhard Zeglin und Steffen Schmoll

Im Februar laden wir ganz herzlich zu einer Doppelausstellung in den Kunstraum Grevy ein!

Vom 8. bis zum 22. Februar zeigen wir

Art d‘ Olive - Skulpturen und Lichtobjekte aus Olivenholz

Entdecken Sie die faszinierende Natur alter Olivenbäume. Auf dieser Ausstellung zeigt der Kölner Künstler Eckhard Zeglin Skulpturen und Lichtobjekte aus Olivenholz-Wurzeln. Die olivenholztypische Struktur, Form und Maserung wird aufgegriffen und findet in der intuitiven, künstlerischen Gestaltung ihren Ausdruck.

Fünf Elemente - Photoausstellung

Die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser im Wechselspiel zu einem dynamischen Gleichgewicht. Steffen Schmoll zeigt Sinnbilder dieser Elemente und Ansichten des Zusammenspiels, auch unter dem Einfluß des Menschen.

Die Vernissage ist am Freitag den 8. Februar 2019 von 18 -21 Uhr.

Dazu nimmt uns Kirsten Pape (Coach) mit auf eine geführte Traumreise zu den Elementen, 19:30 bis 19:50 Uhr.

Weitere Öffnungszeiten

Sa. 9. Feb. 12-18 Uhr

Sa. 16. Feb. 12-18 Uhr

So. 17. Feb. 12-18 Uhr

Dienstags bis Freitags 18-21 Uhr

(Am 20. Feb. geschlossen)

Finissage am 22. Februar von 18-21 Uhr

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 Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
21 Dez

Art d‘ Olive

Von Grevy Kunstraum Grevy! With 0 Kommentare
  • Holzobjekte

Entdecken Sie die faszinierende Natur alter Olivenbäume. Auf dieser Ausstellung zeigt der Kölner Künstler Eckhard Zeglin Skulpturen und Lichtobjekte aus Olivenholz-Wurzeln. Die olivenholztypische Struktur, Form und Maserung wird aufgegriffen und findet in der intuitiven, künstlerischen Gestaltung ihren Ausdruck.

Ausstellung vom 8. bis 22. Februar 2019

Vernissage am 8. Februar 2019

18:00 bis 21:00 Uhr

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 Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
02 Dez

LAUT UND LEISE

Von Grevy Kunstraum Grevy! With 0 Kommentare
  • DIE KUNSTNAVIGATION LÄDT EIN

Eine Kunstausstellung in 3 Akten

6 Positionen – 6 Künstler – 6 Ansichten

DIE KUNSTNAVIGATION LÄDT EIN UND PRÄSENTIERT

Damla Yalçin (Istanbul)

    „Einer malt … recht laut und heilend, ungefiltert noch dazu … einer sprüht … und zeichnet leise … er schnitzt grundsätzlich Wörtchen aus … einer liebt stark und verortet, verändert alles und bewegt sehr viel … eine stapelt, träumt erhellend und findet so ein Ideal … einer faltet was zusammen, verformt und biegt schon aus Prinzip … und eine kommt nach weiter Reise … und knüpft und stickt in aller Ruh … denn alle tun was, was sie können … mal laut … mal leise … einfach so …“

    Akt – Vernissage

    Freitag, den 14.12.2018 ab 18 Uhr, inklusive Intervention

    Akt – Midissage

    Sonntag, den 16.12.2018 ab 16 Uhr, inklusive Adventstalk & Glühwein

    Akt – Finissage

    Freitag, den 21.12.2018 ab 18 Uhr, inklusive Intervention

    In Kooperation mit: Kunstraum grevy – www.grevy.org

    Iranische Gastgalerie: blue rhino art consult  ancy – www.bluerhino.art 

    Dauer der Ausstellung  14.12. – 21.12. 2018

    Ort:

    Im Kunstraum grevy

    Rolandstraße 69

    50677 Köln

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     Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
    18 Nov

    Ansichten & Aussichten

    Von Grevy Kunstraum Grevy!, geplante Ausstellung With 0 Kommentare
    • Gemeinschaftsausstellung Mai 2019

    ...sind flexibel, veränderbar. Ein kleiner Perspektivwechsel, eine Veränderung des Blickwinkels, mehr Nähe, etwas Abstand und die Sicht auf die Dinge ändern sich.

    Papier – Ursula Traschütz

    Bücher sind mein bevorzugtes Material. Papier bietet grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten. Es ist zudem ein sehr sinnliches Material, das in Verbindung mit allen Elementen steht. Durch Reißen, Knicken, Falten und Schneiden gebe ich den vergilbten Büchern eine neue Form und erwecke sie zu neuem Leben.

    Tusche und Feder – Anette Grinda

    Meine Zeichnungen entstehen aus Strichen, die ich in der Länge und Breite variiere, mal dicht, mal weit auseinander setze, gezeichnet mit Tusche und Feder. Das Eintauchen der Feder in das Tintenfass und das Ziehen der Striche auf dem Papier haben etwas Meditatives, Beruhigendes für mich. Und alleine mit Strichen, die nicht immer perfekt sind und es auch nicht sein müssen, eine Struktur, etwas Lebendiges entstehen zu lassen, ist jedes Mal wieder besonders für mich und macht neugierig auf all die Möglichkeiten, die noch zu entdecken sind.

    Wir freuen uns darauf, mit Ihnen Ansichten und Aussichten zu entdecken, auszutauschen und zu diskutieren. Und wir freuen uns auf goldene Aussichten in der Zusammenarbeit mit Grevy.

    Laufzeit vom 17. Mai bis 7. Juni  2019

    Öffnungszeiten

    Freitag 17. Mai 18-21 Uhr (Vernissage)

    Sonntag 19. Mai 13-18 Uhr

    Mittwoch 29. Mai 18-21 Uhr (Midissage)

    Sonntag 2. Juni 13-18 Uhr

    Freitag 7. Juni 18-21 Uhr (Finissage)

    und nach Vereinbarung.

    info@grevy.org | +49 (0)172 73 20 515

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     Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
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    18 Nov

    Fünf Elemente

    Von Grevy Kunstraum Grevy! With 0 Kommentare
    • Photoausstellung

    Die Ausstellung „Fünf Elemente“ ist angelehnt an das Modell der zyklischen Wandlungsprozesse in der chinesischen Tradition. Die fünf Grundkräfte der Natur: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser gehen im natürlichen Kreislauf auseinander hervor und bedingen sich gegenseitig. Im harmonischen Wechselspiel regulieren sich die Kräfte selbst zu einem gesunden dynamischen Gleichgewicht.

    Steffen Schmoll zeigt mit seinen Arbeiten Sinnbilder dieser Elemente, die jedes für sich gesehen schon etwas Besonderes sind, mit ihrer Eigenart, Ausdruck und Wirkung, die der Künstler mit seiner Sicht und Darstellung hervorhebt. Steffen Schmoll erzeugt die Tiefenwirkung seiner 2D-Photographien hinter Acrylcuben. 

    Genauso spannend ist die Verbundenheit, die Gemeinschaft und Interaktion dieser Elemente zu einem umfassenden Ganzen. Nichts steht für sich allein. Gerade das Zusammenspiel macht es noch faszinierender, genauso wie der Einfluß des Menschen, der mit seinem Tun maßgeblich Dinge verändert. Der Mensch in seinem Drang sich das Leben bequemer zu gestalten, übernimmt Strukturen aus der Natur, um seinerseits Konstruktionen zu erschaffen, die er in die Natur bettet oder ihr überstülpt. Wie wird die Natur darauf reagieren? Weiß der Mensch, was er mit seinem Tun bewirkt? Wer wird wen bezwingen, der Mensch die Naturgewalten, oder wird die Natur den Menschen in seine Schranken weisen? Wird der Mensch wieder lernen, im Einklang mit der Natur zu leben?  Wird es eine gemeinsame Zukunft geben? Diese Fragen stellt Steffen Schmoll sich und seinen Besuchern.

    Dieses Spiel der Elemente zu entdecken, herauszuarbeiten und abzubilden ist eine besondere Herausforderung, die sich Steffen Schmoll zur Aufgabe gemacht hat. Er lädt ein, mit auf Entdeckungsreise zu gehen, die Vielfalt und Schönheit der Natur, sowie den Einfluß des Menschen zu erkennen und die Notwendigkeit, alles zu unternehmen, um das Gleichgewicht zu bewahren.

    Ausstellung vom 8. bis 22. Februar 2019

    Vernissage am 8. Februar 2019

    18:00 bis 21:00 Uhr

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     Kunstraum Grevy! 25.05.2019 - 22:59
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    13 Nov

    Auszüge aus 6 Zyklen 2014 bis 2018

    Von Grevy Raymund Richter, Kunstraum Grevy!, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
    • Ausstellung von Raymund Richter

    Ob als Maler, Zeichner, Grafiker oder Objektbildner – signifikant für Raymund Richter ist, dass er bevorzugt seriell arbeitet. So entstehen teils umfang-, stets aber aufschlussreiche Zyklen von Bildern, in denen er sein gewähltes Sujet unter verschiedenen Aspekten ausleuchtet und betrachtet, auf unterschiedliche Weise be- und verarbeitet. Er variiert sein jeweiliges Thema, improvisiert frei darüber und lässt so seine diversen, manchmal sogar divergenten Facetten sichtbar werden. Dies gelingt ihm auf überzeugende, dabei immer wieder überraschende Weise, weil er sein künstlerisches Instrumentarium technisch virtuos zu handhaben versteht – von der kleinen, scheinbar leichthin formulierten Skizze bis hin zu den kraftvollen Arrangements seiner großen Formate.

    Raymund Richter studierte in den 60er-Jahren an den Kölner Werkschulen Malerei und Grafik bei den Professoren Hussmann, Gerster und Will. Er war jahrzehntelang als Kreativer in der Werbebranche erfolgreich, lebte lange Zeit in Andalusien, stellte immer wieder vielbeachtet in Spanien und Deutschland aus – hier zum Beispiel 2009 im Belgischen Haus in Köln seinen großen Zyklus >Golden Clouds<.

    Raymunds Richters Ausstellung im Kunstraum Grevy in der Kölner Südstadt zeigt vorrangig Beispiele aus sechs seiner Bilderzyklen der vergangenen Jahre. Die Ausstellung läuft vom 16. bis 29. November 2018.

    Öffnungszeiten und Vernissage

    Ausstellung läuft vom 16. bis 29. November 2018

    Öffnungszeiten mit Anwesenheit des Künstlers

    • Vernissage: Fr. 16. & Sa. 17. November, jeweils von 18 bis 21 Uhr
    • So. 18. November 15-20 Uhr
    • Di. 27. & Mi. 28. November jeweils 15-18 Uhr
    • Finissage: Do. 29. November 17 bis 21 Uhr

    und nach Vereinbarung (Mobil 0172/73 20 515).

     

    Die Zyklen

    AUS DEM SACK–ZACK! - 2014

    Sind die plumpen Sackgesichter etwa unsere Vettern? Brüder womöglich oder am Ende gar ... wir selbst? Tapfer und bis zum Blödsinn fröhlich ver- und eingesackt in ihrer Cocooning-Komfortzone aus Konformismus, Saturiertheit, Verdrängung und Ignoranz?

    Schwer zu sagen. Genauer weiß es wohl allein ihr Schöpfer Raymund. Der rät uns allen jedenfalls dringend: Raus aus dem Sack – und zwar zack, zack!

    Bild: Aus dem Sack–Zack! 2

     

     

    DARK IMAGES - 2016/17

    Eindeutig dunkel – bis hin zum Blauschwarz – sind jedenfalls die seltsamen Gesellen, die wir auf diesen Blättern in unübersichtlicher Gemengelage, schwer deutbarem Clinch unauflösbar miteinander verknäuelt, verknotet und verkrampft finden: Willfährige Opfer, gar Verursacher, zumindest Zeugen – und hier nun Sendboten eines neuen dunklen Zeitalters (als hätte es jemals ein anderes gegeben!), das sich heute – so schlecht wie vergeblich – als schöne neue Welt zu tarnen sucht?

    Dem Betrachter obliegt es, womöglich Licht in die finstere Angelegenheit zu bringen …

    Bild: Pilot Of The Univers

     

    ENTPUPPUNG - 2016/17

    Der Engerling wird zum Käfer, die Raupe zum Schmetterling. Weitere Metamorphosen allerdings ausgeschlossen!

    Ein wenig anders verhält es sich beim Menschen: Auch nach dem Ende seiner Pubertät (als – in diesem Fall eher unruhiges – Äquivalent zur entomologischen Verpuppung) bleibt er meist lebenslang fähig, sich mehr oder weniger oft zu häuten. Sich, wie es heute gern heißt, selbst zu optimieren, gar neu zu erfinden – kurz: sich als werweißwer zu entpuppen.

    Bild: Entpuppung – Die geliehene Zeit

    HIMMELSLEITER - 2017/18

     Die Bibel schildert uns Jakobs Traum von der Himmelsleiter – ursprünglich eher Treppe, die von der Erde zu Gott in den Himmel hinaufführt, an der „göttliche Wesen“ auf- und niedersteigen.

    Wohlgemerkt: auf und nieder!

    Am Fuße solcher Leitern versammelt Raymund in diesem Zyklus seine so anonymen wie androgynen Figuren – alle etwas unschlüssig, erwartungsvoll fremdelnd, ein wenig ratlos wie einst Kluges Artisten in der Zirkuskuppel, doch nicht ganz ohne Zuversicht. Jedenfalls mit Gleichmut gesegnet, dem ja der Mut, zumindest den Buchstaben nach, durchaus innewohnt.

    Bild: Himmelsleiter – Das Finale

     

    SPIEGELBILDER - 2018

    Nur auf den ersten flüchtigen Blick scheinen Raymunds Spiegelbilder symmetrisch. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass tatsächlich kein Quadratzentimeter beider Bildhälften mit seinem Gegenüber identisch ist. Eher gleichen sie einander wie Zwillinge. Eineiige oder zweieiige? Und welcher ist der Erstgeborene? In diesem Fall: Welche Seite ist wohl das „Original“, von dem der Spiegelbildner mittels individuell entwickelter Frottagetechnik zunächst einen Abdruck gewonnen, dann in weiterer aufwendiger Bearbeitung beides zum Gesamtbild verschmolzen hat?

    Bild: Anthropos

     

    EINGETÜTET - 2018

    Man merkt schon: Hier ist die Rede von jenen „kultivierten“, hübsch hochnäsig designten Edelfräuleins von Tüten aus steifem Papier – nicht etwa von ihren billig bunten Stiefschwestern aus Plastik, die obendrein so unschön altern und als garstig zur Umwelt gelten.

    Raymund, wie jeder Künstler zugleich Sammler von allerlei Dingen, hat irgendwann begonnen, solch noble Tüten aufzuheben. Sie unter künstlerischen Aspekten zu betrachten, ins Kalkül zu ziehen. Sie schließlich kurzerhand zum Zeichen- und Malgrund zu bestimmen, eben in Kunst zu verwandeln.

    Bild: Tüte Art&Weise

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