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PhotoSzene

 PhotoSzene 25.03.2019 - 03:16
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20 Sep

INTERNATIONALE PHOTOSZENE KÖLN

Von Grevy PhotoSzene, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Vorankündigung

Zum Festival-Thema „Innere Sicherheit / The State I Am In“ der diesjährigen "Internationalen PhotoSzene Köln" präsentiert Grevy Werke der folgenden Künstler: Anna Munktell, susebee, Trash/Treasure und Lissy Winterhoff. Die individuellen Arbeiten der Künstlerinnen reichen von einer erzählerisch/konzeptuellen über eine dokumentarisch/politischen bis hin zu einer persönlich/intimen Erarbeitung des Themas.

Grevy, die Online Art Community vertreten durch Arnd Schäfer, präsentiert die Arbeiten in den Räumen der FGR in einem Hinterhof in der Kölner Südstadt.

In den kommenden Wochen werden wir nach und nach die Teilnehmerinnen und ihre Arbeiten vorstellen.

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 PhotoSzene 25.03.2019 - 03:16
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18 Sep

susebee - the moment after i said i`m safe & balance

Von Suse PhotoSzene, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Internationale Photoszene 2016

 

susebee nimmt mit zwei Werkreihen an der Photoszene 2016 teil: der 6-teiligen Arbeit -the moment after i said i`m safe- und der 28-teiligen Fotoinstallation -balance- .

-the moment after i said i`m safe- fängt den Moment ein, vor dem gerade mit relativer Sicherheit der Satz  "i`m safe" geäußert wurde, eventuell durch Betätigung des "i`m safe"- Buttons oder nach Errettung aus Gewalt- oder Gefahrerlebnis oder auch während erster leicht fertiger Berichterstattung von aus dem Gleichgewicht werfenden Erlebnissen.
"i`m safe" - bestätigte ich mir gerade, und im nächsten Moment beginnt die Offenbarung des Ausmaßes der posttraumatischen Folgen oder auch die Erkenntnis von der Instabilität und Eigendynamik der wahrnehmbaren Umgebung. Die sechs großformatigen Porträts beschäftigen sich mit der Irritation - einen Wimpernschlag danach.

Die zweite Arbeit -balance- greift das Thema des Einzelnen in einer sich unüberschaubar verändernden Umwelt auf.
Entstanden ist die Arbeit im öffentlichen Raum in Kopenhagens Stadtteil Nörrebro. In diesem unruhigen, multiethnischen und spannungsgeladenen Viertel befindet sich der Stadtpark Superkilen, eröffnet 2012 nach intensiver Zusammenarbeit von Architekten, Künstlern und Anwohnern.
Die Unterschiede und Auseinandersetzungen einer heterogenen Gesellschaft sollten sich in der Gestaltung wiederfinden, so wurden Möglichkeiten geschaffen, Spannungen zu lösen. Es gibt einen Boxring und Boxsäcke, ein Basketballfeld, Spielangebote für Kinder und für Erwachsene, Grünflächen, Picknickbereiche, Skaterbahnen und Turngeräte. Außerdem präsentiert der Park eine Sammlung alltäglicher Dinge aus den über sechzig Heimatländern der Anwohner, wie z.B. marokkanische Brunnen, japanische Kirschbäume und Neonreklamen aus Russland, symbolisch für die wahre Durchmischung der Anwohnerschaft.

Der spielerische und behutsame Umgang mit diesem öffentlichen Raum als Begegnungsort, der Differenzen aufdecken und auch aushalten soll, dient bei susebee´s Arbeit -balance- als Gleichnis sowie Kulisse für die Beweglichkeit und Vielheit des uns umgebenden Lebensraums.
Der Mensch taucht auf wackligem Gefährt oder in Bewegung auf den Fotos auf, der Untergrund ist teilweise uneben, doch geht es darum, in Balance zu bleiben, auf dem eigenen Weg zu bleiben.
Die Hängung ist luftig/unbeständig und ermutigt wie das Thema zur Stärkung des Gleichgewichts, der inneren Sicherheit.

Vernissage
Freitag 23. September 19.00 bis 22.00 Uhr

Ausstellung
Samstag 24. September 14.00 bis 20.00 Uhr
Sonnatg 25. September 14.00 bis 18.00 Uhr

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 PhotoSzene 25.03.2019 - 03:16
16 Sep

Anna Munktell - Sicherheit vs. Freiheit

Von Anna PhotoSzene, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Internationale Photoszene 2016

Das Unsichtbare sichtbar werden lassen.

Sich auf spontanes, neues und unbekanntes einlassen.

Was steckt hinter dem Sichtbaren. Was erwartet einen, wenn man sich von dem Vordefinierten löst. Erst wenn man sich traut etwas Sicherheit aufzugeben, das Bekannte und den vordefinierten Weg zu verlassen und sich traut das Ungewisse zu akzeptieren, kann man sich von einem blockierten Weg lösen und neue Wege und Möglichkeiten entdecken. Das, was erst unsichtbar war wird sichtbar. Erst nach einem Moment der Langweile und dem lösen von vordefinierten Abläufen und Mustern kann etwas Neues und kreatives entstehen. Die Sicherheit aufgeben heißt neues zulassen.

Vernissage
Freitag 23. September 19.00 bis 22.00 Uhr

Ausstellung
Samstag 24. September 14.00 bis 20.00 Uhr
Sonnatg 25. September 14.00 bis 18.00 Uhr

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 PhotoSzene 25.03.2019 - 03:16
16 Sep

Lissy Winterhoff - Innere Sicherheit

Von Winterhoff PhotoSzene, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Internationale Photoszene 2016

 

Die Innere Sicherheit eines Landes wird im Lichte von Bedrohungen des Staates von innen gesehen im Gegensatz zur Äußeren Sicherheit durch Bedrohungen des Staates von außen. Unter Innerer Sicherheit kann aber auch die Sicherheit des einzelnen Bürgers verstanden werden.

Die Innere Sicherheit eines Staates steht im Wechselspiel mit den Rechten und Freiheiten der einzelnen Bürger. Die Ausweitung der Inneren Sicherheit kann zu Einschränkungen der der Menschenrechte führen. Autoritäre Staaten versuchen eine Innere Sicherheit herzustellen, indem sie ihrer Herrschaft und der Gesellschaftstruktur eine feste Form geben und sie gewaltsam durchsetzen.

Die Familie mit autoritären Strukturen in einer hierarchisch moralischen Gliederung des dörflichen Zusammenlebens sowie die Regeln des Zusammenlebens stellen in diesem Zusammenhang den Mikrokosmos solcher festgezurrter gesellschaftlicher Normen dar. Im letzten Glied dieser Kette stehen die Frauen.

Die Tragödien von den Frauen in den Dörfern Spaniens umfasst die Trilogie „Bluthochzeit“ 1933, „Yerma“ 1934, „Bernarda Albas Haus“ 1936 des Dramatikers Federico García Lorca.  Geschrieben und aufgeführt in der Zeit vor und während des Spanischen Bürgerkrieges.

Die „Unterdrückung der weiblichen Sexualität, ... von der verwehrten Erfüllung weiblicher Liebe in einer von lebensfeindlichen Ehrbegriffen umstellten bäuerlich-archaischen Welt“   ist der Inhalt seiner 3 Tragödien. Der „Ehre“ wegen, sei es Gattenehre oder Familienehre, leiden die Frauen unter ihrer Kinderlosigkeit, heiraten einen Mann, den sie nicht lieben, leben in einer häuslichen Umgebung voller Hass, Lüge, Neid, Gewalt, Eifersucht, Bosheit und Intrige. Die „Ehre“, der Sittenkodex, die Moral  verlangen von ihnen ein häusliches Dasein gänzlich ohne oder nur mit wenigen Außenkontakten. Die Straße ist ein Ort von „Nichtstuern“. Der Tod eines männlichen Familienmitgliedes verordnet ihnen eine mehrjährige Trauerzeit, die sie eingesperrt im Haus sich gegenseitig ausgeliefert verbringen müssen. Ihnen gehört noch nicht einmal das eigene Auge, denn man verwehrt den jungen Frauen den freien Blick in ihre dörfliche Welt, verwehrt ihnen die Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit, ihrer Begabungen.

Die „Ehre“ deformiert die Menschen und sie zerbrechen an ihr. Zur Wiederherstellung der Ehre greifen die handelnden Personen zur Selbstjustiz, zum Lynchmord, unter der Doppelmoral, dass die Männer Frauen einerseits außerehelich schwängern und sie andererseits der Moral wegen verdammen.

Garcia Lorcas Frauengestalten lehnen sich gegen die Gewalt der Moral und der Erziehung auf, auch indem sie ihren Gefühlen folgen. Sie sehnen sich nach Verwirklichung in der Liebe und nach Freiheit, auch wenn sie arrangierte Ehen eingehen.

„Mögen sie wie Adela in ‚Bernarda Albas Haus‘ die Erfüllung ihrer Liebe mit dem Tode bezah¬len oder wie die Braut in ... der ‚Bluthochzeit‘ fast wie in Trance das Todessymbol des Messers beschwören, immer versuchen sie, soziale Fesseln und Traditionen zu sprengen.“  

„Im Zeichen einer despotischen Moral ist das Vertuschen alles Ungehörigen eine Grundregel gesellschaftlichen Zusammenlebens, und sie wird ... schonungslos durchgesetzt. ... Die explosive Atmosphäre un¬terdrückter und an der Oberfläche gärender Leidenschaften wird ... in Szene gesetzt. Sehnsucht nach Freiheit und Verwirklichung in der Liebe ist der Motor der Handlung...“  

In García Lorcas 3 Tragödien sind die Konflikte der Frauen nicht auflösbar. Sie zeigen eine Aus-weglosigkeit, eine Unmenschlichkeit der despotischen Moral auf, dass es schmerzt. Sie enden mit Mord, Tod, Freitod und häuslichem Gefängnis, dem Versagen alles Lebendigen, Schönen und Krea-tiven. Frauen sterben an den Verletzungen ihrer Würde, am Mangel an Liebe und Lebensfreude und am Jungfrauenwahn.

Sie sind in diesem Zusammenhang letztlich Opfer der Inneren Sicherheit eines autoritären Gesellschaftssystems.

Vernissage
Freitag 23. September 19.00 bis 22.00 Uhr

Ausstellung
Samstag 24. September 14.00 bis 20.00 Uhr
Sonnatg 25. September 14.00 bis 18.00 Uhr

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 PhotoSzene 25.03.2019 - 03:16
16 Sep

Trash/Treasure - 'Studio Ghost '

Von TrashTreasure PhotoSzene, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Internationale Photoszene 2016

 

Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Gegensätzen (ja, auch mein Künstlername ist eine dieser definitorischen Ideen).

Meine Mutter hat oft versucht mir beizubringen, dass das Chaos in meinem Kinderzimmer zu Unordnung in meinem Kopf führe. Eine Zeit lang habe ich dies geglaubt und mein Bestes getan, um mein Zimmer in Ordnung zu halten. Doch es gelang mir nur selten. Jedes Mal, wenn meine Mutter ihren erzieherischen Versuch erneut startete, sagte ich ihr, ich wäre es nicht gewesen. Es war jemand anderes, der alles in Unordnung brachte... In meiner Abwesenheit, natürlich. In meinem Kopf herrsche Klarheit.

Es hat sich seitdem nur wenig verändert. Jedes Mal beim Eintreten in mein Atelier, fragte ich mich, wer es angestellt hatte, dieses Durcheinander. 

Eines Tages beschloss ich so zu tun als ob ich das Atelier verlassen würde. Aber ich blieb und versteckte mich mit meiner Kamera in der Hand. Schon bald bewegte sich etwas, ich folgte dem Klang und drückte auf den Auslöser.

Ich hab’ ihn erwischt, den Geist, der alles in Chaos versinken ließ. Jetzt bin ich beruhigt und in meinem Kopf herrscht immer noch die Klarheit. Und noch etwas ist mir seitdem klar geworden: Chaos ist kein Gegensatz von Ordnung, sondern die Geburtsstätte von unzähligen kreativen Ordnungen. Nennen wir sie doch einfach Geister...

Die Beweise stelle ich nun in Form einer 12teiligen Serie mit dem Titel ‚Studio Ghost‘ aus. Ich finde, es passt perfekt zur diesjährigen Photoszene, die den Titel trägt ‚Innere Sicherheit / The State I am in‘. Dies alles dient nur eurer Klarheit im Kopf.

Trash/Treasure

Vernissage
Freitag 23. September 19.00 bis 22.00 Uhr

Ausstellung
Samstag 24. September 14.00 bis 20.00 Uhr
Sonnatg 25. September 14.00 bis 18.00 Uhr

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