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Grevy-Ausstellung

 Grevy-Ausstellung 23.02.2019 - 01:18
13 Feb

ROOM74

Von Grevy Kunstraum Grevy!, geplante Ausstellung, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Collagen und Photographie von Norbert Goertz

Verwinkelte Farbflächen. Verschachtelte Raumsituationen, in denen man die Orientierung verliert. Norbert Goertz schafft Räume aus fotografischen Vorlagen, Raumausschnitte, die zu neuen Räumen zusammengesetzt werden. Neue Raumsituationen aus Bildern von anderen Räumen. Im Zusammenspiel verlieren die einzelnen Fotos, die mit Siebdruck oder Digital zusammenmontiert sind, ihre konkreten Inhalte.

Die Ausstellung läuft vom 15. Bis zum 29. März im Kunstraum Grevy. 

Öffnungszeiten
Dienstags bis Freitags 11-18 Uhr*
Künstler anwesend
Fr. 15. März. 18-21 Uhr
Sa. 16. März 12-18 Uhr
So. 17. März 12-18 Uhr
Do. 21. März 18-21 Uhr
Finissage am29. März von 18-21 Uhr

 

*Änderungenmöglich
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 Grevy-Ausstellung 23.02.2019 - 01:18
01 Feb

Art d‘ Olive / Fünf Elemente

Von Grevy Grevy-Ausstellung, Kunstraum Grevy! With 0 Kommentare
  • Doppelausstellung von Eckhard Zeglin und Steffen Schmoll

Im Februar laden wir ganz herzlich zu einer Doppelausstellung in den Kunstraum Grevy ein!

Vom 8. bis zum 22. Februar zeigen wir

Art d‘ Olive - Skulpturen und Lichtobjekte aus Olivenholz

Entdecken Sie die faszinierende Natur alter Olivenbäume. Auf dieser Ausstellung zeigt der Kölner Künstler Eckhard Zeglin Skulpturen und Lichtobjekte aus Olivenholz-Wurzeln. Die olivenholztypische Struktur, Form und Maserung wird aufgegriffen und findet in der intuitiven, künstlerischen Gestaltung ihren Ausdruck.

Fünf Elemente - Photoausstellung

Die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser im Wechselspiel zu einem dynamischen Gleichgewicht. Steffen Schmoll zeigt Sinnbilder dieser Elemente und Ansichten des Zusammenspiels, auch unter dem Einfluß des Menschen.

Die Vernissage ist am Freitag den 8. Februar 2019 von 18 -21 Uhr.

Dazu nimmt uns Kirsten Pape (Coach) mit auf eine geführte Traumreise zu den Elementen, 19:30 bis 19:50 Uhr.

Weitere Öffnungszeiten

Sa. 9. Feb. 12-18 Uhr

Sa. 16. Feb. 12-18 Uhr

So. 17. Feb. 12-18 Uhr

Dienstags bis Freitags 18-21 Uhr

(Am 20. Feb. geschlossen)

Finissage am 22. Februar von 18-21 Uhr

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 Grevy-Ausstellung 23.02.2019 - 01:18
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13 Nov

Auszüge aus 6 Zyklen 2014 bis 2018

Von Grevy Raymund Richter, Kunstraum Grevy!, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Ausstellung von Raymund Richter

Ob als Maler, Zeichner, Grafiker oder Objektbildner – signifikant für Raymund Richter ist, dass er bevorzugt seriell arbeitet. So entstehen teils umfang-, stets aber aufschlussreiche Zyklen von Bildern, in denen er sein gewähltes Sujet unter verschiedenen Aspekten ausleuchtet und betrachtet, auf unterschiedliche Weise be- und verarbeitet. Er variiert sein jeweiliges Thema, improvisiert frei darüber und lässt so seine diversen, manchmal sogar divergenten Facetten sichtbar werden. Dies gelingt ihm auf überzeugende, dabei immer wieder überraschende Weise, weil er sein künstlerisches Instrumentarium technisch virtuos zu handhaben versteht – von der kleinen, scheinbar leichthin formulierten Skizze bis hin zu den kraftvollen Arrangements seiner großen Formate.

Raymund Richter studierte in den 60er-Jahren an den Kölner Werkschulen Malerei und Grafik bei den Professoren Hussmann, Gerster und Will. Er war jahrzehntelang als Kreativer in der Werbebranche erfolgreich, lebte lange Zeit in Andalusien, stellte immer wieder vielbeachtet in Spanien und Deutschland aus – hier zum Beispiel 2009 im Belgischen Haus in Köln seinen großen Zyklus >Golden Clouds<.

Raymunds Richters Ausstellung im Kunstraum Grevy in der Kölner Südstadt zeigt vorrangig Beispiele aus sechs seiner Bilderzyklen der vergangenen Jahre. Die Ausstellung läuft vom 16. bis 29. November 2018.

Öffnungszeiten und Vernissage

Ausstellung läuft vom 16. bis 29. November 2018

Öffnungszeiten mit Anwesenheit des Künstlers

  • Vernissage: Fr. 16. & Sa. 17. November, jeweils von 18 bis 21 Uhr
  • So. 18. November 15-20 Uhr
  • Di. 27. & Mi. 28. November jeweils 15-18 Uhr
  • Finissage: Do. 29. November 17 bis 21 Uhr

und nach Vereinbarung (Mobil 0172/73 20 515).

 

Die Zyklen

AUS DEM SACK–ZACK! - 2014

Sind die plumpen Sackgesichter etwa unsere Vettern? Brüder womöglich oder am Ende gar ... wir selbst? Tapfer und bis zum Blödsinn fröhlich ver- und eingesackt in ihrer Cocooning-Komfortzone aus Konformismus, Saturiertheit, Verdrängung und Ignoranz?

Schwer zu sagen. Genauer weiß es wohl allein ihr Schöpfer Raymund. Der rät uns allen jedenfalls dringend: Raus aus dem Sack – und zwar zack, zack!

Bild: Aus dem Sack–Zack! 2

 

 

DARK IMAGES - 2016/17

Eindeutig dunkel – bis hin zum Blauschwarz – sind jedenfalls die seltsamen Gesellen, die wir auf diesen Blättern in unübersichtlicher Gemengelage, schwer deutbarem Clinch unauflösbar miteinander verknäuelt, verknotet und verkrampft finden: Willfährige Opfer, gar Verursacher, zumindest Zeugen – und hier nun Sendboten eines neuen dunklen Zeitalters (als hätte es jemals ein anderes gegeben!), das sich heute – so schlecht wie vergeblich – als schöne neue Welt zu tarnen sucht?

Dem Betrachter obliegt es, womöglich Licht in die finstere Angelegenheit zu bringen …

Bild: Pilot Of The Univers

 

ENTPUPPUNG - 2016/17

Der Engerling wird zum Käfer, die Raupe zum Schmetterling. Weitere Metamorphosen allerdings ausgeschlossen!

Ein wenig anders verhält es sich beim Menschen: Auch nach dem Ende seiner Pubertät (als – in diesem Fall eher unruhiges – Äquivalent zur entomologischen Verpuppung) bleibt er meist lebenslang fähig, sich mehr oder weniger oft zu häuten. Sich, wie es heute gern heißt, selbst zu optimieren, gar neu zu erfinden – kurz: sich als werweißwer zu entpuppen.

Bild: Entpuppung – Die geliehene Zeit

HIMMELSLEITER - 2017/18

 Die Bibel schildert uns Jakobs Traum von der Himmelsleiter – ursprünglich eher Treppe, die von der Erde zu Gott in den Himmel hinaufführt, an der „göttliche Wesen“ auf- und niedersteigen.

Wohlgemerkt: auf und nieder!

Am Fuße solcher Leitern versammelt Raymund in diesem Zyklus seine so anonymen wie androgynen Figuren – alle etwas unschlüssig, erwartungsvoll fremdelnd, ein wenig ratlos wie einst Kluges Artisten in der Zirkuskuppel, doch nicht ganz ohne Zuversicht. Jedenfalls mit Gleichmut gesegnet, dem ja der Mut, zumindest den Buchstaben nach, durchaus innewohnt.

Bild: Himmelsleiter – Das Finale

 

SPIEGELBILDER - 2018

Nur auf den ersten flüchtigen Blick scheinen Raymunds Spiegelbilder symmetrisch. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass tatsächlich kein Quadratzentimeter beider Bildhälften mit seinem Gegenüber identisch ist. Eher gleichen sie einander wie Zwillinge. Eineiige oder zweieiige? Und welcher ist der Erstgeborene? In diesem Fall: Welche Seite ist wohl das „Original“, von dem der Spiegelbildner mittels individuell entwickelter Frottagetechnik zunächst einen Abdruck gewonnen, dann in weiterer aufwendiger Bearbeitung beides zum Gesamtbild verschmolzen hat?

Bild: Anthropos

 

EINGETÜTET - 2018

Man merkt schon: Hier ist die Rede von jenen „kultivierten“, hübsch hochnäsig designten Edelfräuleins von Tüten aus steifem Papier – nicht etwa von ihren billig bunten Stiefschwestern aus Plastik, die obendrein so unschön altern und als garstig zur Umwelt gelten.

Raymund, wie jeder Künstler zugleich Sammler von allerlei Dingen, hat irgendwann begonnen, solch noble Tüten aufzuheben. Sie unter künstlerischen Aspekten zu betrachten, ins Kalkül zu ziehen. Sie schließlich kurzerhand zum Zeichen- und Malgrund zu bestimmen, eben in Kunst zu verwandeln.

Bild: Tüte Art&Weise

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12 Nov

denk barnützlich - Interior, Objekte, Art

Von Grevy Kunstraum Grevy!, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Passagen 2019

Im neuen Kunstraum Grevy! zeigen drei Gestalter Ihre Arbeiten:

Michael Krings kreiert aus Rinderknochen Objekte und Möbel, Michael König präsentiert mobilare Einzelstücke aus 20 Jahren. Helmut Stürtz zeigt Literaturbilder und Gemälde mit neuem Blickwinkel auf scheinbar Bekanntes.

denkbarnutzlich

Interior, Objekte, Art

Vom 14. bis 20.Januar 2019 jeweils von 14-21 Uhr

Mehr Infos

www.buchal-krings.de

www.entwurf-und-masswerk.de

www.grevy.org/?q=artist/helmut-st-rtz

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 Grevy-Ausstellung 23.02.2019 - 01:18
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08 Okt

„G“ – von Gesa Kieselmann-Fricke

Von Grevy Kunstraum Grevy!, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Ausstellung im Kunstraum Grevy!

„Kunst ist so unglaublich persönlich für mich, dass er mich erschrocken hat – der Gedanke, jemanden dort hinein zu lassen.“

Dennoch hat Gesa Kieselmann-Fricke sich entschlossen, ihre Arbeiten nun der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit Fotografie, Malerei und Zeichnung gewährt sie einem interessierten Publikum auf Anregung des Galeristen Arnd Schäfer im Rahmen einer Einzelausstellung einen Blick auf fast vier Jahrzehnte „Verschwiegenheit“.

Gesa Kieselmann-Fricke, 1963 in Göttingen geboren, verweigerte sich als Punk und DJane 1981 der Anmeldung an der Kunstakademie. Mit einer fertigen und aussichtsreichen Bewerbungsmappe in der Hinterhand entschied sie, sich Kunst weder erklären noch lehren lassen zu wollen.

Stattdessen ließ sie ihre kreativen Ideen in konkrete Handlungskonzepte einfließen, um 1986 ihre Agentur MDA zu gründen und die Vorhaben ihrer Kunden in Werbung, Fotografie und Design umzusetzen.

1991 nahm sie ein Studium auf an der Fakultät für Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal. Ihr Interesse galt vor allem den Vorlesungen und Vorträgen des dort zu der Zeit dozierenden Künstlers und Kunsttheoretikers Bazon Brock.

Der Wunsch, in ihrer Kunst frei zu sein, hat Gesa-Kieselmann-Fricke freilich nie losgelassen.

Dabei variieren Antrieb und Auslöser seit inzwischen fast 40 Jahren – stets aber sind es Momente, die ihr Leben ausmachen. Erfahrungen, Gedanken und Haltungen werden zum Katapult für „Lichtblicke“, sei es im buchstäblichen oder im übertragenen Sinn.

Diese Momente, mitunter scheinbar profan, für sie aber von tiefer Bedeutung und unverrückbarer Gültigkeit, möchte sie nun „verallgemeinern“ – und teilen.

Gesa Kieselmann-Fricke war in den zurückliegenden Jahren durchaus erfolgreich. Ihre Arbeiten fanden Liebhaber und Käufer, Menschen, die mit ihren Bildern sehr stark korrespondierten – immer aber in einem von ihr selbst begrenzten Umfeld.

Nun will Sie sich und einen Ausschnitt ihres Werks einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren: „Vielleicht ist es auch eine Art von Egoismus, meine persönlichen, in Kunst umgesetzten Augenblicke bei mir zu behalten. Es scheint mir immer mehr, doch sehr viel und vielleicht zu viel zurückgehalten zu haben. Es ist Zeit, auf den Part von mir zu hören, der unglaublich gerne teilt.“

Laufzeit           5. bis 19. Oktober 2018

Vernissage am Freitag den 5. Oktober 2018 ab 18 Uhr

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 Grevy-Ausstellung 23.02.2019 - 01:18
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31 Aug

„Present to my Mind – Erinnerte Landschaften“

Von Grevy Kunstraum Grevy!, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Ausstellung von Ursula Krenzler

„Present to my Mind – Erinnerte Landschaften“ so heißt die Ausstellung der Künstlerin Ursula Krenzler. Landschaften sind seit einigen Jahren das Bildthema der Malerin.

Die dargestellten Landschaften und Ausschnitte von Naturräumen sind in expressiver Technik mit deutlich erkennbarem Pinselduktus gemalt oder haben samtartig scheinende Oberflächen; Lichtwirkung und Luftphänomene, die Verschmelzung von Licht und Farbe, machen die Grundstimmung der Landschaftsbilder aus.

Inspiriert durch Reisen, aber auch durch erlebte Orte in der Kindheit, die sich unwiderruflich eingeprägt haben, zeigt sich hier die Landschaft als erinnerter Raum mit seiner Atmosphäre und seiner Einmaligkeit.

Zusehen sind ihre Arbeiten vom 31. August bis zum 15. September im Kunstraum Grevy. Parallel zur Ausstellung erscheint auch der neue Katalog der Künstlerin.

Laufzeit 31. August bis zum 15. September

Vernissage: Fr. 31. August 2018 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Eröffnung durch Prof. Dr. Thomas Münch

Finissage: Sa. 15. September 2018 von 18:00 bis 21:00 Uhr

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23 Aug

Kölnische Rundschau: Von Skepsis bis zur Zuversicht

Von Grevy susebee, Kunstraum Grevy!, Grevy-Ausstellung, Performance With 0 Kommentare
  • Kölner Künstlerin „susebee" zeigt Porträtserie im...

DONNERSTAG, 23. AUGUST 2018  - NUMMER 195

NEUSTADT-SÜD. „Lass mich dich zeichnen" hatte die Künstlerin „Susebee" (Susanne Bender) in ihrer Einladung an potenzielle Interessenten geschrieben, die ihr für eine Porträtreihe als Modelle dienen sollten. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert sie zurzeit im Kunstraum Grevy an der Rolandstraße.

Über einen Zeitraum von fünf Monaten hatte die Malerin 15 Menschen aus dem Bekanntenkreis in ihr Sülzer Atelier im Lichthof zu Sitzungen eingeladen. Die Personen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft ließen sich dabei in einem Umfeld porträtieren, das neben der individuellen Stimmung auch aktuelle Einflüsse wie Musik oder Uhr- und Jahreszeit in den kreativen Piozess aumehmen sollte.

„Zeit und Raumgrenzen lösen sich auf, das Gegenwärtige wird deutlich, Verborgenes tritt hervor, gerät in Wandel", so Susebee. Aus der Projektidee entstanden 29 kleinformatige und mittelgroße gerahmte Zeichnungen. Die Körperkonturen und Gesichter erscheinen scheinbar aus dem gleißendweißen Nichts und lassen den Betrachter still verweilen. Die auf den unmittelbaren Gemütszustand fokussierten Bildnisse aus Kohle, Kreide und Acryl auf Papier strahlen Zerbrechlichkeit aus, Skepsis, Müdigkeit, aber auch Überraschung, Zuversicht und Neugierde. indem sie die Werke nach den jeweils dargestellten Personen benannte, würdigte Schöpferin Susebee den Mut und die Geduld der Protagonisten Martha, Norbert, David, Penelope, Albert, Nedja, Bibiana, Ella, Fariba, Arnd, Lucy, Phuong, Penka und Kelvin.

Doch die Besucher der Vernissage kamen nicht nur, um die Porträts anzuschauen: Christian Hinz am Kontrabass und Tuong Phuong eröffneten die Ausstellung im Kunstraum mit einer Musil-Tanz-Perfomance.

Der neue Kunstraum in der Kölner Südstadt hatte seine Pforten im Frühjahr 2018 geöffnet. Die Stätte wird zurzeit von 18 Künstlern genutzt, die auf der Grevy-Online-Plattform vertreten sind. Im Monatsrhythmus sollen die Beteiligten nach eigenem Ermessen und individuellen Schwerpunktthemen eine Ausstellung aus den verschiedensten Genres realisieren können. Gruppenausstellungen sollen vermieden werden.

Die aktuelle Werkschau ist die bereits achte Präsentation seit März dieses Jahres und noch bis zum 28. August zu sehen. Ein umfangreicher Katalog dokumentiert die Arbeit der Künstlerin. Im Rahmen der Finissage präsentieren Pablo Giw (Trompete) und Kelvin Kilonzos (Tanz, Schauspiel) ab 19 Uhr eine Performance über die Zustände des Seins.

Adresse: Rolandstraße 69, Hinterhaus, Gebäude Red. 50677 Köln,

www.susebee.de

www.grevy.org

 

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20 Jul

„Shibari Körper Formen“ – Renate Geiter & Rudolf A. Scholl

Von Grevy Kunstraum Grevy!, Grevy-Ausstellung With 0 Kommentare
  • Japanische Fesselkunst trifft Sockelobjekte

Shibari oder Kinbaku, die japanische Fesselkunst, die erstmals in der Edo Periode dokumentiert wurde, ist unter anderem seit einiger Zeit das Thema der Arbeiten von Renate Geiter. Dieses in seinen Formen, Knoten und Techniken hoch ausdifferenzierte Fesseln des menschlichen Körpers – ist es Kunst an sich schon? Ist es eine Form der Meditation? Ist es eine Performance oder ein Fetisch? Je nach Selbstverständnis der Ausführenden liegen die Schwerpunkte anders. Offensichtlich aber gelingt es Renate Geiter den ästhetischen Reiz von Körperhaltungen, Gliederverformungen, Knoten und Seilverstrebungen, sitzend, knieend, stehend oder sogar frei schwebend als künstlerischen Akt erfahrbar zu machen. Dabei bediente sie sich keiner Fotografien als Vorlage, sondern malte – überwiegend monochrom – live die beiden Protagonisten während ihrer Session. Im Prozess des Malens verlässt sich Geiter auf die Energie der Spontanität und führt den Pinsel durch die sich verändernden Zustände der Modelle. Der daraus resultierende Zeitmangel und die ständige Bewegung des Motivs bedingen dabei keinen Verlust an Konzentration und Genauigkeit, mehr noch steigert das unbewusste, rasche Arbeiten die Hinwendung auf das augenblickliche, sich dem Auge einprägende Moment. Geiter versucht die für sie entscheidenden Momente in reduzierter Form festzuhalten ohne Gegenständlichkeit zu verlieren. Nicht zufällig erinnern die verdünnte, schwarze Farbe und der rasche Pinselstrich dabei stilistisch an die japanische Tuschemalerei sumi-e. Das Ergebnis sind Arbeiten die es schaffen das Spiel zwischen dem Formen des Körpers durch die Fesselung und die sich daraus ergebenden Körperformen und Deformierungen als tief ästhetisches Erlebnis zu konzentrieren.

Zur Ausstellung

Mit zwei gänzlich unterschiedlichen Positionen wirft die Ausstellung ein Schlaglicht auf das Thema Körper und Körperformen, zum einen durch die Malerei von Renate Geiter, zum anderen durch die Plastiken von Rudolf A. Scholl. Die Frage nach der Rolle von Körpern in der Kunst bewegt sich dabei zwischen Freiheit und Eingegrenztheit, Nähe und Distanz, Hingabe und Abwehr - einmal spontaner, aktionistischer Malerei auf der Bildfläche, ein anderes Mal in konzeptioneller Form von Plastiken im Raum. Aktiver und passiver Part hier, Sockel und Objekt dort: Beide Künstler finden neue Wege in unterschiedlichen Sujets, den Haltungen, Bedeutungen, Formungen und Verformungen der Körper nachzugehen, auf diesem Wege allgemein menschliche Attribute sichtbar werden zu lassen und die eigene und fremde Rollenverteilung zu hinterfragen.

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