Stadt

Von Renate Südstadt, Süden, Steffen Schmoll, Renate Geiter, Andreas Helweg, Michaele Helker, Helmut Stürtz, Norbert Müller, Cityart With 0 Kommentare
vom Kölner Süden bis Sydney

Ausstellung im November 8.11.-29.11.2019

 

Stadt

vom Kölner Süden bis Sydney

 

 

Sechs Künstler stellen sich dem Thema. Wie sieht sie aus, die Stadt von heute oder gestern?

 

Angefangen in der Kölner Südstadt mit Andreas Helweg (Fotografie), der uns die Stadt mit Ihren Lichtern 

bei Nacht einfängt und Renate Geiter (Malerei), die uns stimmungsvoll eintauchen lässt in die Straßenszenen des Viertels.

Weiter gesponnen mit Michaele Helker, die sich hier kritisch mit dem Thema der Baulücken in Köln auseinandersetzt und 

unter der Rubrik footprint grafische Arbeiten zeigt.

Über Helmut Stürtz, der uns einen Blick auf die Vergangenheit Kölns gewährt mit seinen Fundstücken, auch literarischer Art, 

die er als Collage zusammen führt.

Steffen Schmoll entführt uns in ganz andere südliche Metropolen wie z.B. Sydney. Das in modernes Acrylglas gefasste Bild, 

ermöglicht einen alsdann einen Blick darauf, sowie einen Blick auf die Ebene darunter.

Norbert Müller schließt nun den Kreis mit seinen Arbeiten zu extremen Wohnsituationen in Thailand, Ansammlungen von 

buddhistischen Mönchen bis hin zu farblich stimmigen, angesammelten Straßensperrren, die wir in Köln natürlich häufiger 

als andernorts vorfinden aus Gründen.

 

 

Andreas Hellweg:

entführt Sie mit seiner Fotografie an Orte, die unmerklich ständigen Veränderungen unterworfen sind und doch immer gleich 

bleiben. Wolken ziehen vorbei und reißen Löscher in die Mondbahn, Dunstschleier fächern das Licht auf. Die Hauptlichtquelle 

wandert unbeirrbar von links nach rechts und spendet, über die Nacht gesehen, eine surreale Beleuchtung.

 

 

Renate Geiter:

malt die Südstadt. Sie skizziert ihre Umgebung spielerisch und frei von Zwängen. Die Stimmung des Stadtteils wird aufgesaugt 

und gekonnt wiedergegeben.

Im Entstehungsprozess ist Ihr der Zufall sehr wichtig. Die Farbe wird zum Spiel, das in Bewegung bleibt. Vorder- und Hintergründe 

vermischen sich oder tauschen zuweilen schonmal den Platz. Konkret gemaltes löst sich auf und gibt dem Betrachter den nötigen 

Raum für eigene Fantasien und Vorstellungen. Ihr ist wichtig, daß es keine Perfektion gibt, um dem Bild die unbedingt notwendige 

Lebendigkeit zu erhalten.

 

 

Michaele Helker:

Die Themen der Arbeit kommen aus Schlagworten der Medien. Begriffe aus Umwelt, Politik, Wirtschaft inspirieren Helker. Sie legt 

Schicht um Schicht übereinander, collagiert alte Fahrpläne, Tickets, Stadtpläne - Schichten, die dann durch erneuten Farbauftrag 

wieder verschleiert werden. 

Die Bilder der Serie „FOOTprint“ gehören zu ihrer Suche nach dem nicht mehr sichtbaren Vergangenen, das dennoch immer 

durchzuleuchten scheint. Die Arbeit „Abrissbaustelle Waidmarkt“ zeigt z.B. eine Skulptur für den Moment zwischen 

Abrissbirne und Abtransport.

 



 

Helmut Stürtz:

Den Mittelpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzungen bilden Fundstücke des Alltags. Diese Literaturfragmente, Bücher, Fotos, 

Gegenstände, Materialien stellt er collagenartig in einen neuen Zusammenhang und eröffnet somit dem Betrachter eine neue Perspektive. 

In unserer Ausstellung lässt er einen Blick zu auf das ehemalige Köln, unter anderem mit einem Motiv von 1954.

 

 

Steffen Schmoll:

Seine Leidenschaft gilt der Photographie, auf Reisen und im Alltag. Ihn fasziniert die Natur und die Stadt mit all ihren Gesichtern, 

Formen und Facetten.

Stimmungen werden gekonnt eingefangen und in ihrer Vielfältigkeit aufgezeigt.

Steffen Schmoll nimmt uns in dieser Ausstellung mit nach Sydney in Australien und lässt uns an dem Lebensgefühl im 

südlichsten Süden teilhaben.

 

 

Norbert Müller:

Nach eigenen Angaben: Kölner aus Überzeugung. 

Als ausgebildeter Architekt hat er das Auge für Proportionen und brillante Blattaufteilung. Spielerisch und experimentell zeigt er 

uns seine eigene Sicht auf die Stadt. Er nimmt uns mit auf eine Reise von Köln bis nach Hongkong, weil nur Köln zu wenig wäre.

 

 

 

Vernissage: Freitag, den 08.11.2019 18-21 Uhr

Midissage: Samstag, den 17.11.2019 14-18 Uhr

Finissage: Freitag, den 29.11.2019 18-21 Uhr

 

weitere Öffnungszeiten:

Samstag, den 9.11.2019 14-18 Uhr

Mittwoch, den 13.11.2019 18-21 Uhr

Sonntag, den 17.11.2019 14-18 Uhr

Freitag, den 22.11.2019 18-21 Uhr

Mittwoch, den 27.11.2019 18-21 Uhr

 

Grevy! Raum für Kunst

Rolandstraße 69

50677 Köln

www.grevy.org

 

 

Donnerstag, 26. September 2019